sd main logo

Adisterrarienwelt

Menü

Skorpione

Leiurus macroctenus
Leiurus macroctenus

Leiurus macroctenus

Wissenschaftlicher Name: Leiurus macroctenus



Parameter siehe Leiurus quinquestriatus

Leiurus quinquestriatus
Leiurus quinquestriatus

Leiurus quinquestriatus

Wissenschaftlicher Name: Leiurus quinquestriatus (Deathstalker)



Herkunft:


Das Verbreitungsgebiet dieser Art liegt in Nordafrika, Naher Osten bis Türkei und Arabische Halbinsel.

Habitat:Lebt in ariden Lebensräume wie Steppen, Halbwüsten und Wüstengebiete.

Lebensweise:Der Skorpione ist nachtaktiv und gräbt sich unter flachen Steinen Wohnhöhlen, in denen er sich tagsüber zurückzieht.


Körperlänge:


Adulte Tiere erreichen eine Körperlänge von ca. 8cm bis 12cm (in Ausnahmefällen bis 15cm).

Aussehen:Ein schöner, eleganter Skorpion. Die Farbe reicht, je nach Herkunft, von hellgelb über sandgelb bis zu beige-orange. Er trägt auf den vorderen beiden Mesosomasegmenten fünf deutlich erkennbare Kiele. Auf den weiteren fünf folgenden Metasomasegmenten sind nur drei Kiele erkennbar. Besonders bei den Jungtieren ist ein dunkel bis schwarz gefärbtes, fünftes Metasomasegment erkennbar, welches bei adulten Tieren verblassen kann. Männchen weisen deutlich mehr Kammzähne als Weibchen auf. Das letzte Metasomasegment sowie der Telson sind stets schwarz. Kammzähne: Männchen 31-36, Weibchen 26-30.



Verhalten:


Der Leiurus quinquestriatus ist ein sehr lebhafter Skorpion der Innerartlich eine hohe Aggressivität aufweist. Strikte Einzelhaltung. Äusserst Stechfreudig und schreckt auch vor Eindringlingen nicht zurück! Hohe Vorsicht geboten. Nur für erfahrene Spezialisten zu empfehlen - Kein Anfängertier! Er ist ein sehr schneller Läufer und ausgesprochen guter Kletterer.


Haltung:


Ein Standardterrarium mit den Mindestmaßen 30 x 20 x 30cm (Breite, Höhe, Tiefe) ist für kleine Arten ausreichend. Da Skorpione zwar gut klettern können, sich aber vorzugsweise auf den Boden aufhalten, ist die Höhe nicht entscheidend. Die Größe der Grundfläche ist nach obenhin natürlich offen. Zur Einrichtung gehören unabdingbar Versteckplätze (z. B. aus flachen Steinen oder Korkrinde) damit sich das Tier zurückziehen kann und eine Trinkschale. Als weitere Einrichtungsgegenstände können Kletteräste, Wurzeln, Laub, Moos und Pflanzen (keine harten Stacheln oder Dornen!) eingebracht werden.

Skorpione besitzen extrem kräftige Schwänze und können Türen leicht hochheben / schieben.

Ausbruchsicheres Terrarium! Als Bodensubstrat sollte eine 10 bis 15cm hohe Sandschicht eingebracht werden. Hier bietet sich aufgrund seiner Reinheit Vogelsand oder spezieller Wüstensand, Flusssand aus dem Zoofachhandel an. Die Temperatur im Terrarium kann durch Beleuchtung oder Heizkabel, -matten erzielt werden, wobei eine Beleuchtung nicht unbedingt erforderlich ist. Bei der Verwendung von Heizkabeln, -matten ist zu beachten das nur etwa ein Drittel bis die Hälfte des Terrarienbodens (stets unter der Bodenplatte verlegen) bestückt wird, da diese ansonsten den natürlichen entfliehen der Oberflächentemperaturen durch Höhlenbau entgegenwirken können.

Die durchschnittliche Tagestemperatur des Wüstenterrariums sollte zwischen 30°C bis 35°C und nachts zwischen 20°C bis 25°C liegen.


Futter:


Skorpione sind Jäger und nehmen nur lebend Futter an. Sie fressen alles was sie handhaben können: Frösche, kleine Eidechsen, Mäuse, Grillen, Schaben, Heimchen, Heuschrecken, Mehlwürmer etc.. Da sie nachaktiv sind sollte die Fütterung Idealerweise abends stattfinden. Einmal wöchtentlich füttern.


Verteidigung:


Stark giftig! Der L. quinquestriatus zählt zu den giftigsten Skorpionen überhaupt, dessen Giftpotenz die von Androctonus oder Tityus deutlich übersteigt. 0,01 Milligramm seines Giftes reichen aus um eine ausgewachsene Maus (50 Gramm) zu töten. Beim Umgang mit diesem Skorpion ist äußerste Vorsicht geboten! Diese Art zählt nicht nur zu den giftigsten sondern auch zu den stechfreudigsten Skorpionarten. Seine schmerzhaften Stiche wirken sich gefährlich auf das zentrale Nervensystem aus und verursachen starke Herz-Kreislauf-Probleme.

Leiurus haenggii
Leiurus haenggii

Leiurus haenggi

Wissenschaftlicher Name:Leiurus haenggii


Herkunft: Jemen


Haltung: Siehe Leiurus quinquestriatus


Leiurus jordanensis Black Deathstalker 0.1
Leiurus jordanensis Black Deathstalker 0.1

Leiurus jordanensis

Wissenschaftlicher Name: Leiurus jordanensis


Herkunft:  Jordanien


Haltung:  Wüstenterrarium bei 30 bis 33 Grad am Tag. In der Nacht nicht unter 20 Grad.


Gift:  Sehr stark, potentiell tödlich

Leiurus hebraeus 1.0
Leiurus hebraeus 1.0

Leiurus hebraeus 1.0

Wissenschaftlicher Name: Leiurus hebraeus


Parameter siehe Leiurus quinquestriatus

Androctonus australis 'hector' Marokko
Androctonus australis 'hector' Marokko

Androctonus australis

Wissenschaftlicher Name: Androctonus australis 'hector' Marokko


Größe:  ca. 6 - 8 cm


Giftigkeit:


Diese Art gilt als die giftigste in ganz Nordafrika und ist wahrscheinlich für die meisten dortigen Todesfälle verantwortlich, wobei überwiegend Kinder betroffen sind. Ein Stich verursacht sehr starke Schmerzen und es ist mit starken Schmerzen sowie kardialen und zentralnervösen Symptomen zu rechnen und das bei allen Arten dieser Gattung!. Bei dieser Art ist , troz einer weniger ausgeprägten Aggressivität bei niedrigen Temperaturen Vorsicht geboten.


Temperatur:


Tagsüber 28-35°C, Nachts 20-25°C


Luftfeuchtigkeit:


Da insgesamt eine trockene Haltung notwendig ist, reicht eine gelegentlich (ca. alle zwei Wochen) gefüllte kleine Schale aus, in der das Wasser verdunsten kann.


Vorkommen:


Androctonus australis kommt in Tunesien, Senegal, Somalia, Ägypten, Israel, Marokko, Libyen und Algerien vor.


Einrichtung:


Der Saharaskorpion benötigt ein Terrarium mit den Mindestmaßen 30x20x20 cm. Den Tieren sollte genug Platz und Verstecke zur Verfügung gestellt werden, der Bodengrund sollte mindestens 10cm hoch sein und es sollte ein Sand - Lehm Gemisch sein, weil dies eine grabende Art ist. Wichtig ist, den Tieren viele Verstecke zu bieten und das Terrarium von Anfang an schön einzurichten, da nicht immer in das Terrarium hineingefasst werden sollte.

Hottentotta franzwerneri
Hottentotta franzwerneri

Hottentotta franzwerneri

Wissenschfaftlicher Name: Hottentotta franzwerneri


Unterart:                                       


franzwerneri gentili


Familie:                                       


Buthidae


Grösse:                                       


8 – 10 cm Gesamtlänge


Haltung:                                   


Sand oder Sand / Erde Gemisch


Temperaturen:                         


28C° bis 35C° lokal bis 40C°


Giftigkeit:                                               


Sehr schmerzhafte Stiche mit der Gefahr kardialer und zentralnervöser Symptomatik


Geschlechtsunterschiede:      


Böcke haben längere Kämme als die Weibchen, und besitzen auch mehr Kammzähne


Vorkommen:                                 


Afrika, Senegal, Somalia Mittelmeerraum, Iran, Oman, Saudi Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Jemen bis Indien.


Allgemeines:


Hottentotta franzwerneri ist in Afrika, Senegal, Somalia, Mittelmeerraum, Iran, Oman, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Jemen bis Indien zuhause, und wurde erstmals 1914 von Birula beschrieben.


Lebensweise:


Hottentotta franzwerneri ist ein Bewohner Arider Lebensräume, sie leben vor allem unter Subtropischen Wüstenklima. Feuchte Ariale werden gemieden. Hottentotta franzwerneri gräbt sich in seiner Heimat keine Verstecke sondern versteckt sich ohne zu graben unter Steine oder unter anderen geeigneten Verstecken. Dies sollte man auch bei der Terrarien Haltung beachten und ihm geeignete Verstecke  unter denen er sich verstecken kann anbieten.


Besonderheiten:


Hottentotta franzwerneri ist sehr wehrhaft und stechfreudig.


Grösse:


Ausgewachsene Exemplare erreichen zwischen 8 cm (Männchen) bis zu 10 cm (Weibchen) und sind somit als mittelgroße Skorpione einzustufen.


Sicherheit:


Hottentotta franzwerneri gehört zur Gattung Buthidae, und somit zusammen mit Leiurus, Parabuthus, Centruroides, Mesobuthus, Buthacus, Tityus, Buthus etc. Arten zu den gefährlichsten und giftigsten Skorpionen der Welt. Die meisten Unfälle in freier Wildbahn geschehen von Juli bis September. Vor allem Kinder sind stark gefährdet, da ihr Körpergewicht im vergleich zu der Toxinmenge viel niedriger ist als bei einem Erwachsenen Menschen.


Bei der Terrarienhaltung muss auf absolute Ausbruchssicherheit geachtet werden. Ein in der Wohnung frei laufender Hottentotta sorgt für garantiert schlaflose Nächte, und bei einem Stich für starke Vergiftungen und Schmerzen. Auch sollten alle Skorpionterrarien mit einem Schloss oder zumindest absolut Ausbruchs sicheren Deckel versehen werden. Dass Kinder nichts ohne Aufsicht im Skorpionzimmer zu suchen haben ist wohl selbst verständlich. Hottentotta franzwerneri ist ein äusserst giftiger Skorpion, der mit viel Vorsicht und Aufmerksamkeit zu geniessen ist.


Terrarien Anforderungen:


Hottentotta franzwerneri sollte in einem Terrarium von mindestens 30 x 20 Grundfläche gehalten werden. Als Substrat sollte Sand oder gar ein Sand-Lehm Gemisch verwendet werden, dass nicht all zu hoch aufgefüllt werden braucht, da sich die Tiere keine Verstecke graben. Hottentotta franzwerneri sollte bei Temperaturen zwischen 28 und 35 C° gehalten werden. Lokal kann eine Spott Lampe das Substrat und Steine auf 45 C° erwärmen. Diese aufgeheizten Steine suchen die Skorpione dann bei erlöschen des Lichtes gerne auf um sich daran aufzuwärmen. Auch wenn diese Tiere Wüstenbewohner sind, sollte eine Ecke stets leicht feucht gehalten werden, da sie sehr viel Feuchtigkeit die sie zum Leben brauchen über das Substrat aufnehmen, und es ihnen beim Wachstum und bei der Häutung hilft. So wie bei allen Terrarien Tieren ist auch hier ein kleiner Wassernapf in etwa der Größe eines PET Flaschendeckels  angebracht, man sollte allerdings darauf achten, dass sie den Wassernapf nicht umstossen können.


Gruppenhaltung:


Hottentotta franzwerneri kann in Gruppen gehalten werden, wenn ihnen genügend Platz und Verstecke angeboten werden. Jedoch sollten die Tiere bei gegenseitiger Aggressivität wieder von einander getrennt werden.






Hottentotta gentili 0.1
Hottentotta gentili 0.1

Hottentotta gentili 0.1

Wissenschaftlicher Name: Hottentotta gentili 0.1

Herkunft: Aus dem trockenen Nordafrika, Algerien und Marokko

Haltung: Im Terrarium sollte eine durchschnittliche Temperatur von 30 – 36 Grad erreicht werden, bei einer Luftfeuchtigkeit von ca 30 – 40%. In der Nacht sollte es auf Raumtemperatur abkühlen.

Gift: Achtung dieser Skorpion ist sehr giftig, es kann unter Umständen bei einem Stich zu Herz-Kreislaufproblemen kommen, deshalb ist ein vorsichtiger Umgang angebracht.

Parabuthus villosus oranje morph 0.1
Parabuthus villosus oranje morph 0.1

Parabuthus villosus "oranje morph" 0.1

Wissenschaftlicher Name: Parabuthus villosus"oranje morph" 0.1

Herkunft: Kommen in Namibia endemisch im Oranjemund am Fluss Oranje River vor und sind da nur in einem kleinen Gebiet zu finden. Die Bodenbeschaffenheit in ihrem natürlichen Habitat ist eine Mischung aus Sand, Kies und lehmhaltigem Substrat in einer felsigen Landschaft. Bis jetzt wurden sie nie in offenem Gelände gefunden sondern nur in steinigem bis hin zu felsigem Gelände.

Haltung: In ihrem natürlichen Habitat legen sie unter Steinen ihre Wohnhöhlen an welche mehrere Meter Länge betragen können. In Namibia herrschen übers Jahr verteilt Temperaturen von 22 – 30° am Tage und in der Nacht 6 – 17°. Da Parabuthus villosus oranje morph am Fluss Oranje River vorkommt ist eine semiaride Haltung zu empfehlen bei der die Luftfeuchtigkeit bis 50% betragen kann. Adulte Tiere können paarweise in einem 60x30x30 Terrarium gehalten werden, welches ich als Mindestgröße empfehlen würde. Im Terrarium sollten Temperaturen von um die 30° am Tage und nachts 20°-25° herrschen, wobei punktuell 40° erreicht werden können. Die Einrichtung des Terrariums sollte als Wüstenterrarium mit grabfähigem Sand erfolgen. Ihr könnt Steine und Rindenstücke als Deko einbauen und je nachdem wie es euch gefällt auch Pflanzen wie Tillandsien, Sternsukkulenten, Kakteen und widerstandsfähigem Gras. Da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Giftigkeit: Parabuthus villosus oranje morph besitzt ein recht potentes Gift welches je nach Dosis für Kinder und ältere Menschen, aber auch für Erwachsene je nachdem wie sie auf das Gift reagieren, lebensbedrohlich werden kann. Auf jeden Fall treten starke Schmerzen sowie eine zentralnervöse Symptomatik mit einem kardialen Ungleichgewicht auf.

Parabuthus villosus verfügt über ein Gift mit einem LD50 – Wert von 5,75mg/kg. In Südafrika bleibt er in Einstufung der Gefährlichkeit sowie negativen Vorkommnisse weit hinter Parabuthus transvaalicus zurück. Die medizinische Bedeutsamkeit ist vorhanden, Hauptaugenmerk liegt jedoch bei dem gattungsverwandten Vertreter.


Beim 4 - Stufenmodell med. Behandlung mit Gattungszuweisung,
4 - Stufenmodell med. Behandlung mit Gattungszuweisung, steht Parabuthus villosus oranje morph bei 3,5.
Eine weitere Eigenschaft von Parabuthus villosus oranje morph ist das sie bei extremer Reizung ihr Gift verschleudern können und somit eine Gefährdung der Augen besteht. Die Reichweite über die sie es verschleudern können sind verschieden Angaben im Umlauf. Einige sagen bis 50cm andere wiederum bis 1m. 

Bei einem Stichunfall ist umgehend die nächstgelegene Giftnotrufzentrale zu kontaktieren.


Zu den möglichen Giftwirkungen (Quelle: Giftnotrufzentrale München):

Allgemein: innerhalb 4h bei Erwachsenen, spätestens innerhalb ersten 12h Auftreten der Symptome
Auge: Lokal nach Giftkontakt Konjunktivitis bis Kornea Schädigung (Hornhaut des Auges)
Vegetatives Nervensystem: Speichelfluss, Schweißausbruch, Übelkeit + Erbrechen, Durchfall
Neuro-Muskulär: Muskelparalyse mit Schluck- und Sprechstörung, Potosís bis generalisierte Paralyse (Kinder); Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe, Schwäche, Tremor ; gesteigerte Muskeleigenreflexe, Hyperästhesie , Ataxie, Ruhelosigkeit, Angst
Zusätzlich: Arterielle Hypertension, Tachykardie , selten Atemstörung, selten Atemdepression, beatmungspflichtig in Ausnahmefällen.
Tödlich: Für kranke bzw. schwache Erwachsene, sowie Kinder und Allergiker kann ein Stich durchaus zum Tode führen. Nachgewiesene Todesfälle sind vorhanden, hier allerdings im Schwerpunkt Kinder und ältere Menschen, in einer Gegend mit geringer medizinischer Infrastruktur.

Tityus stigmurus 0.1
Tityus stigmurus 0.1

Tityus stigmurus

Wissenschaftler Name: Tityus stigmurus

Herkunft: Nordost Brasilien

Terrarium: Ein Terrarium der Grösse 15x15x20 ist für einen adulten Skorpion OK,bei einer Gruppenhaltung würde ich ein 30x20x20er-Becken nehmen... Bei Gruppenhaltung besteht ein gewisses Restrisiko des Kannibalismus,dem man aber mit ausreichend Futter und Versteckmöglichkeiten entgegensteuern kann. 

Bodengrund: Erde/Humus-Sandgemisch 

Einrichtung: Rindenstücke, Steine, Reisig

Temperatur: Tagsüber:26-28°C,Nachts Zimmertemperatur 

Luftfeuchtigkeit: 60-80% 

Gift: Diese Art verfügt über einen für den Menschen sehr gefährlichen Giftcocktail aus Beta- und Gammatoxinen. Es wurden insgesamt 5 Toxine lokalisiert, wobei 4 Toxine in der Wirkung gegen Säuger und 1 Toxin gegen Insekten gerichtet ist. Das Vergiftungsbild reicht vom starken, brennenden Schmerz kombiniert mit Unruhe, über eine lokale Parästhesie (nicht schmerzhafte Empfindung wie Kribbeln, Ameisenlaufen, Pelzigkeit, Prickeln, Jucken, Schwellungsgefühl und Kälte- oder Warmempfindung) bis hin zu Atemschwierigkeit. Die durch einen Stich ausgelösten sehr schweren Vergiftungen führen nur in seltenen Fällen zu systemischen Wirkungen. Meist bleibt es bei überaus starker lokaler Symptomatik mit Unpässlichkeit. Der Giftcocktail aus Beta- und Gammatoxinen stimuliert beide Anteile des autonomen Nervensystems. Somit kommt es zur Ausschüttung von Katecholaminen und Acetylcholin. Daraus resultieren vorübergehende starke cholinerge Effekte (Erbrechen, profuses Schwitzen, Bradykardie, vermehrter Speichelfluss, art. Hypotension).Exemplare von Tityus stigmurus verfügen über ein Gift mit einem LD50 – Wert von 0,43 bis 1,00mg/kgAllgemein: starker Schmerz sofort nach dem Stich an der Stichstelle mit baldigen cholinergen Anzeichen;Lokal: zu 100% starker Schmerz an der Stichstelle;Cholinerge Anzeichen: sehr bald nach Stich Speichelfluss, Schwitzen, Erbrechen, Bauchkrämpfe, Durchfall;Zusätzlich: Lungenödem kardial und evtl. auch extrakardial als direkte Toxinauswirkung 1 bis 12h nach Stich, erhöhter Blutzucker, Leukozytose;Behandlung: jeder Patient mit Tityus-Stich sollte mindestens 4 Stunden stationär überwacht werden, bei systemischen Symptomen (Wahrscheinlichkeit bei T. stigmurus gering) bis zur Symptomfreiheit. Kardiale Symptome werden bei auftretender Hypotonie mit Nifedipin oder Nitraten behandelt. Auftretendes Lungenödem nach Normalisierung des RR und des peripherenWiderstandes bei Weiterbestehen des Ödems frühe Entscheidung zur Intubation und PEEP-Beatmung gegen toxisches Lungenödem; Corticoide sind möglich, aber es liegen keine positiven Therapieberichte vor;

Heterometrus swammerdami
Heterometrus swammerdami

Heterometrus swammerdami 

Wissenschaftlicher Name: Heterometrus swammerdami 

Herkunft: Indischen Subkontinent, Südostasien

Terrarium: 50x40x40

Luftfeuchtigkeit: 75-85% 

Temperaturen: Tag: 26-29 Grad, Nacht: 22-23 Grad




Euscorpius italicus 0.0.0
Euscorpius italicus 0.0.0

Euscorpius italicus 

Wissenschaftler Name:

Euscorpius italicus 

Herkunft: 

Kommt in Nord-Afrika, Asien, Algerien, Marokko, Tunesien, im Jemen, Albanien, Kroatien und Griechenland vor. Auch in Europa z.B der Schweiz, Italien und Südfrankreich (In Großbritannien wurde er eingeschleppt) ist er weit verbreitet

Haltung: 

Als Versteckmöglichkeiten biete ich Pflanzen, Steine oder Rindenstücke an, auch hab ich an der Terrarienwand eine "Mauer" aus Schieferplatten aufgestapelt, mit kleinen Ritzen und Spalten, die auch sehr gerne genutz werden. Eine Rückwand ist zu empfehlen, da diese Art gerne klettert.
Wie alle Skorpione ist auch diese Art nachtaktiv. Wie fast alle Euscorpius sp. kann man auch Euscorpius italicus ohne Probleme bei Zimmertemperatur halten. Ich halte meine Tiere bei 28°C . Die Luftfeuchtigkeit sollte am Tag 50-60% und in der Nacht bis zu 70 % betragen. Eine Winterruhe kann eingehalten werden, ist kein Muss, jedoch fördert es die Paarungsbereitschaft der Tiere. Sollte man sich dazu entscheiden den Tieren eine Winterruhe zu bieten, muss man die Temperatur für 4-5 Monate auf ca. 10°C senken.
Als Bodengrund kann normale Blumenerde verwendet werden, da die Tiere doch sehr klein sind gehe ich auf Nummer sicher und verwende ungedüngte Blumenerde, bleibt aber jedem selbst überlassen. Eine Substrathöhe von 2-3cm reicht schon, da diese Art nach meinen Beobachtungen nicht gräbt (höchsten kleine Mulden gräbt um die Verstecken auszubauen).
Für die Paarhaltung reicht bereits ein Terrarium mit einer Grundfläche von 15x20 cm.Ich halte 1.2 Euscorpius italicus in einem 30x30x30-Becken. Ihr solltet bei Gruppenhaltung ausreichend Versteckmöglichkeiten anbieten, da so das Risiko von Kannibalismus verringert wird. Jedoch schließt es das Risiko wie bei allen Skorpionen nicht vollkommen aus.

Adrian Buchser