Anatomie

Spinnen Anatomie


Die Anatomie einer Spinne untergliedert sich in zwei Hauptteile, die sich aus dem Vorderkörper und Hinterleib zusammensetzen. Beide Bereiche verfügen über wichtige Funktionen, die für die Spinne lebensnotwendig sind. Diesen schließen sich acht lange Beine an, die mit sogenannten Becherhaaren ausgestattet sind. Diese spüren Erschütterungen auf, so dass sie beim Beutefang eine entscheidende Rolle spielen. Zudem schenken die langen Beine der Spinne die Fähigkeit sich im Notfall schnell und sportlich aus einer Gefahrenlage zu befreien.



Acht Augen sehen auch nicht mehr


Da Spinnen über acht verschieden große Augen verfügen, stellt man die Vermutung an, dass sie ausgezeichnet Sehen können. Doch anders als es die Anatomie vermuten lässt, können sie ausgesprochen schlecht sehen. Besonders interessant ist, dass Spinnen über zwei sogenannte Tagaugen verfügen und die restlichen sechs zum Sehen im Dunkeln dienen. Aufgrund ihrer Sehschwäche, nutzen sie zum Beutefang ihre Becherhaare, die sich an ihren Beinen befinden und bereits aus weiter Entfernung Erschütterungen von potenzieller Beute wahrnehmen können.



Die Chelizeren dienen als Beisswerkzeug


Haben Spinnen ihre Beute erspäht, setzen sie kurz darauf zum Giftbiss an. Aufgrund ihrer faszinierenden Anatomie können sie mit ihren Chelizeren Gift in ihr Opfer injizieren. Aufgrund der Intensität des Giftes führt dies zu Lähmungen und letztendlich zum Tode der Beute. Da Spinnen keine Zähne besitzen, ist diese Vorgehensweise für sie lebensnotwendig.


Acht flinke Beine


Die Anatomie der Beine ist besonders beeindruckend, da Spinnen nicht nur acht Stück besitzen, sondern diese zugleich in einer galanten Form vorzufinden sind. Je nach Art können sie unterschiedlich lang sein, doch ihre Form ist meist immer dieselbe. Vor allem ermöglichen ihnen diese Beine ein schnelles Entfernen bei Gefahr. Kaum ein Tier ist so wendig und flink wie die Spinne, so dass sie ihren Feinden meist gekonnt entkommt.

Besonderes Merkmal sind die winzig kleinen Härchen, die man auch als sogenannte Becherhaare bezeichnet und ihr wichtigstes Sinnesorgan ist. Sie nehmen kleinste Erschütterungen wahr, die potenzielle Beutetiere verursachen. So kann sich die Spinne bereits frühzeitig auf ihr Opfer einstellen und es dann unerwartet angreifen.


Brennhaare dienen zur Abwehr


Viele Spinnenarten verfügen über sogenannte Brennhaare, die sie vor Feinden schützen. Bei Gefahr oder Reizung, werfen sie diese auf ihren Feind ab. Diese Brennhaare können einen straken Juckreiz und Schmerzen verursachen, so dass Feinde im Normalfall sofort das Weite suchen. Auch für den Menschen kann solche eine Begegnung recht unangenehm verlaufen. Schon nach kurzer Zeit kann ein schlimmer Juckreiz auftreten und zudem kann es zu Schwellungen kommen, die mit Schmerzen verbunden sind.


Der Hinterleib verfügt über die lebensnotwendigen Organe


Die Anatomie zeigt, dass sich die wichtigsten Organe der Spinne im weichen Hinterleib befinden. Zum einen ist hier das Herz zu finden, das einen langen muskulöse Schlau darstellt. Auch die Lunge ist in diesem Bereich des Körpers zu finden. Auffallend ist, dass die Spinne nicht wie andere Lebewesen ein sondern gleich vier Lungen besitzt.



Quelle: wikipedia.com

Erstellt von Adrian Buchser