Spinnensteckbrief

Wissenschaftlicher Name: Acanthoscurria geniculata

Unterfamilie: Theraphosinae

Grösse: Bis ca. 9 cm

Herkunft: Brasilien

Lebensraum: Bodenbewohnend

Temperatur Tag: 24°C bis 28°C

Temperatur Nacht: 20°C bis 22°C

Luftfeuchtigkeit: 70% bis 80%

Grösse des Terrariums: 60 x 40 x 40 cm

Bodengrund: grabfähiges Substrat wie Wald- und Blumenerde gemischt

Keine Anfänger Spinne, da sie sehr selbstbewusst ist.



Wissenschaftlicher Name: Poecilotheria ornata

Unterfamilie: Poecilotheriinae

Grösse: 8-9 cm KL

Herkunft: Fundorte u.a Ratnapura (Sri Lanka)

Lebensraum: Baumbewohner

Temperatur Tag: 24 - 26°C

Temperatur Nacht: 20 - 22 °C

Luftfeuchtigkeit: 70-80 %

Grösse des Terrariums: 20x30x40 cm

Bodengrund: Torf

Bemerkungen:

P. ornata zählt zu den größten VS Ihrer Gattung.

Diese Art ist als eher aggressiv einzustufen, man sollte ihr nicht in die Quere kommen da sie schnell und unberechenbar ist. In Ihrer Lebensweise ist P. ornata kein typischer Baumbewohner, sondern hält sich vorwiegend in den unteren Regionen des Terrariums auf, vor allem wenn sie in Ihrem Versteck ist, welches gerne in Kork- oder Wurzelnähe angenommen wird. Weibchen dieser Art brauchen bis zum Adultstadium etwa 3-3,5 Jahre, Männchen etwa 2-2,5 Jahre. Einmal verpaart können bis zu 100 und mehr Jungtiere schlüpfen.



Wissenschaftlicher Name: Poecilotheria regalis

Unterfamilie: Poecilotheriinae

Grösse: ca. 6-7 cm

Herkunft: Südwest Indien/ Sri Lanka

Lebensraum: Baumbewohner

Temperatur Tag: 23- 25 Grad (das sind Durchschnittstemperaturen, da es im Habitat von Poecilotheria regalis an einem Tag Temperaturschwankungen von bis zu 20 Grad geben kann. während der Trockenzeit wird es über 30 Grad heiss. Eine Trockenzeit sollte man auch in der Terrarienhaltung simulieren.)

Temperatur Nacht: 20-22 Grad

Luftfeuchtigkeit: 60- 75 %

Grösse des Terrariums: 30x30x40

Bodengrund: Es gibt viele Möglichkeiten, da bei Baum bewohnenden Vogelspinnen der Bodengrund keine entscheidende Rolle spielt. Er sollte jedoch gut Feuchtigkeit speichern und auch aufnehmen können.

Pflanzen: Nicht unbedingt notwendig. Eignen würden sich Ficus benjamina (Zwergformen der Birkenfeige), Epipremnun pictum und pinnatum (rankende Arten Efeutute) und Ficus pumila (Kletterfeige)

Bemerkungen: Sie sind sehr flinke, schnelle und schüchterne Tiere, die direkt in ihre Höhle flüchten wenn sie sich gestöhrt fühlen. Das Gift ist jedoch nicht zu unterschätzen. Es ist zwar keineswegs tödlich es zählt aber zu den stärksten der Vogelspinnen und kann sehr unangenehme Nebenwirkungen mitsich bringen. Poecilotheria regalis ist unverwechselbar durch ihr weiss-beiges Band an der Unterseite des Hinterleibs



Wissenschaftlicher Name: Pterinochilus murinus

Unterfamilie: Harpactirinae

Grösse: ca. 5-6 cm

Herkunft: Südfrika (Angola, Burundi, Tansania, Dem. Rep. Kongo, Kenia, Mosambik, Südafrika, Sambia und Simbabwe)

Lebensraum: P. murinus ist weder ganz konkret als Bodenbewohner, noch als Baumbewohner einzuordnen. In der Natur kommt sie oft auch in Sträuchern oder bodennahen Baumteilen vor. Eigentlich sind aber Harpactirinae spp. Bodenbewohner und werden in den Terrarien so gehalten.

Temperatur Tag: 26-28°C

Temperatur Nacht: 20-22°C

Luftfeuchtigkeit: ca. 70%

Grösse des Terrariums: 40x40x40

Bodengrund: Blumenerde, Aussaaterde, evtl. noch ein wenig Sand dazumischen

Keine Anfänger Spinne. Ist äusserstwehrhaft, schnell und beisst sehr schnell zu.



Wissenschaftlicher Name: Cyriocosmus bertae

Unterfamilie: Theraphosinae

Grösse: ca. 4 cm

Herkunft: Brasilien

Lebensraum: Bodenbewohner

Temperatur Tag: 25°C

Temperatur Nacht: 20 - 22°C

Luftfeuchtigkeit: 70 - 90%

Grösse des Terrariums: ca. 20 x 20 x 20 cm

Bodengrund: Blumenerde-, Walderdegemisch, welches stetig feucht bleiben sollte.



Wissenschaftlicher Name: Heteroscodra maculata

Unterfamilie: Stromatopelminae

Grösse: 5-6 cm

Herkunft: West- und Zentralafrika

Lebensraum: Baumbewohnend

Temperatur Tag: 24-27 Grad

Temperatur Nacht: 22 Grad

Luftfeuchtigkeit: 70 - 80 %

Grösse des Terrariums: 30x30x40cm oder 20x30x40cm

Bodengrund: Blumenerde



Wissenschaftlicher Namen: Sicarius thomisoides

Familie: Sicariidae (Sechsaugen Sand/Krabbenspinnen und Violin Spinnen)

Grösse: KL 2-3cm / Beinspannweite ca. 5cm

Herkunft: Südamerika (Chile)

Lebensraum: Bodenbewohnend in trockenen Gebieten

Temperatur Tag: 23-28°C

Temperatur Nacht: nicht unter 15°C

Luftfeuchtigkeit: ca. 50% (Ich sprühe bei meinen Tieren nie. Damit kommen sie gut zurecht.)

Grösse des Terrariums: 1 Adultes Tier mind. 20x20x20cm / Gruppenhaltung 2-3 Adulte Tiere mind. 30x30x30cm

Bodengrund: Sand oder feiner Kies

Achtung, sehrGiftig.



Wissenschaftlicher Name: Damon diadema

Familie: Phrynichidae

Grösse: ca. 3 cm Spannweite ca. 15 cm

Herkunft: Afrikanische Ostküste, Tanzania, Kenia

Lebensraum: Tropischen​ Regenwälder, savannenartige Gebiete, Höhlen

Temperatur: 25°C – 28°C

Luftfeuchtigkeit: 60% – 80%

Grösse des Terrariums:45x45x60

Besonderheiten: Die Damon diadema ist ein giftloses, nachtaktives Spinnentier, welches wie eine Mischung aus Spinne und Skorpion aussieht. Sie hat nur 6 Laufbeine. Das erste Beinpaar hat sich im Laufe der Evolution zu Geißeln entwickelt. Die Augen dieser Spinne sind im Vergleich zu anderen Spinnen recht klein. In völliger Dunkelheit orientiert sie sich daher mit Hilfe ihrer Geißeln, den fühlerähnlichen Tastorganen. Eine Gruppenhaltung ist möglich.



Wissenschaftlicher Name:Loxosceles laeta

Familie: Sicariidae

Grosse: Körperlänge 1-2cm / Beinspannweite ca. 4cm

Herkunft: Südamerika, heute auch in Mittelamerika, Nordamerika, Australien und sogar Finnland.

Lebensraum: Bodenbewohnend in trockenen Gebieten

Temperatur: nicht unter 18°C

Luftfeuchtigkeit: 50% (Ich sprühe bei meinen Tieren nie. Damit kommen sie gut zurecht.)

Grosse des Terrariums: 15x15x15

Besonderheit: Loxosceles laeta ist in Nord- und Südamerika verbreitet. Es gab aber auch schon Funde von Loxosceles spp. in Europa. Das ist wohl darauf zurückzuführen, dass sich diese Spinne ohne Probleme dem Klima bei uns anpassen kann. Von daher ist bei der Haltung dieser Spinnen grösste VORSICHT geboten, da Tiere die ausgebrochen sind, ohne weiteres in der Wohnung überleben können. Ausserdem gehören sie zu den Spinnen (Sicariidae, Dysderidae, Oonopidae) welche nur sechs statt acht Augen haben. Bei ihnen fehlen die zwei „Hauptaugen“.  Laut Gerüchten ist die L.laeta ein Aasfresser. Trotzdem würde ich ihnen nur lebendige Nahrung anbieten.

Giftigkeit: Loxosceles laeta hat unter den Loxosceles eines der stärkeren Gifte. Das Gift dieser Spinnen kann starke Hautnekrosen verursachen. Die Tiere sind zwar, sogenannt bissfaull, trotzdem würde ich sie nur mit Pinzette und Behälter umsetzen.



Wissenschaftlicher Name: Phidippus regius

Grösse: 1.5cm

Herkunft: USA, Westindische Inseln, Osterinseln

Lebensweise: Baum/Boden/Strachbewohnend

Terrarium Grösse mindestens: 15x15x20cm

Temperatur Tag: 24 - 31 °C Nachts: 20 - 21°C

Luftfeuchtigkeit: 60 - 75%

Erstellt von Adrian Buchser