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Andere Spinnen

Sicarius thomisoides 0.1
Sicarius thomisoides 0.1

Diverse Spinnen

Wissenschaftlicher Namen: Sicarius thomisoides


Familie: Sicariidae (Sechsaugen Sand/Krabbenspinnen und Violin Spinnen)


Grösse: KL 2-3cm / Beinspannweite ca. 5cm


Herkunft: Südamerika (Chile)


Lebensraum: Bodenbewohnend in trockenen Gebieten


Temperatur Tag: 23-28°C


Temperatur Nacht: nicht unter 15°C


Luftfeuchtigkeit: ca. 50% (Ich sprühe bei meinen Tieren nie. Damit kommen sie gut zurecht.)


Grösse des Terrariums: 1 Adultes Tier mind. 20x20x20cm / Gruppenhaltung 2-3 Adulte Tiere mind. 30x30x30cm


Bodengrund: Sand oder feiner Kies


Achtung, sehr Giftig.


Damon diadema 0.0
Damon diadema 0.0

Damon diadema

Wissenschaftlicher Name: Damon diadema


Familie: Phrynichidae


Grösse: ca. 3 cm Spannweite ca. 15 cm


Herkunft: Afrikanische Ostküste, Tanzania, Kenia


Lebensraum: Tropischen​ Regenwälder, savannenartige Gebiete, Höhlen


Temperatur: 25°C – 28°C


Luftfeuchtigkeit: 60% – 80%


Grösse des Terrariums:45x45x60


Besonderheiten: Die Damon diadema ist ein giftloses, nachtaktives Spinnentier, welches wie eine Mischung aus Spinne und Skorpion aussieht. Sie hat nur 6 Laufbeine. Das erste Beinpaar hat sich im Laufe der Evolution zu Geißeln entwickelt. Die Augen dieser Spinne sind im Vergleich zu anderen Spinnen recht klein. In völliger Dunkelheit orientiert sie sich daher mit Hilfe ihrer Geißeln, den fühlerähnlichen Tastorganen. Eine Gruppenhaltung ist möglich.

Loxosceles simillima 0.1
Loxosceles simillima 0.1

L.simillima

Wissenschaftlicher Name: Loxosceles simillima


Familie: Sicariidae


Grosse: Körperlänge 1-2cm / Beinspannweite ca. 4cm


Herkunft: Südamerika, heute auch in Mittelamerika, Nordamerika, Australien und sogar Finnland.


Lebensraum: Bodenbewohnend in trockenen Gebieten


Temperatur: nicht unter 18°C


Luftfeuchtigkeit: 50% (Ich sprühe bei meinen Tieren nie. Damit kommen sie gut zurecht.)


Grosse des Terrariums: 15x15x15


Besonderheit: Loxosceles spp. ist in Nord- und Südamerika verbreitet. Es gab aber auch schon Funde von Loxosceles spp. in Europa. Das ist wohl darauf zurückzuführen, dass sich diese Spinne ohne Probleme dem Klima bei uns anpassen kann. Von daher ist bei der Haltung dieser Spinnen grösste VORSICHT geboten, da Tiere die ausgebrochen sind, ohne weiteres in der Wohnung überleben können. Ausserdem gehören sie zu den Spinnen (Sicariidae, Dysderidae, Oonopidae) welche nur sechs statt acht Augen haben. Bei ihnen fehlen die zwei „Hauptaugen“.  Laut Gerüchten ist die Loxosceles spp. ein Aasfresser. Trotzdem würde ich ihnen nur lebendige Nahrung anbieten.


Giftigkeit: Das Gift dieser Spinnen kann starke Hautnekrosen verursachen. Die Tiere sind zwar, sogenannt bissfaull, trotzdem würde ich sie nur mit Pinzette und Behälter umsetzen.

Macrothele calpeiana
Macrothele calpeiana

Macrothele calpeiana

Wissenschaftler Name: Macrothele calpeiana

Herkunft: Südeuropa

Beschreibung: 

Die europäische Trichternetzvogelspinne Macrothele calpeiana gehört mit einer Größe von bis zu 37 mm bei Weibchen und 25 mm Männchen zu den größten in Europa vorkommenden Spinnen. Sie ist auf der gesamten Oberfläche mit schütteren feinen schwarzen Haaren bedeckt und ihr Gift verursacht starke Schmerzen und Kreislaufbeschwerden. Sie ist nur im südlichen Spanien und Südportugal verbreitet. Macrothele calpeiana baut ein ausladendes Trichternetz, meist unter Steinen oder Wurzeln.
Phoneutria nigriventer
Phoneutria nigriventer

Phoneutria nigriventer

Wissenschaftler Name: Phoneutria nigriventer

Herkunft: Brasilien

Beschreibung:

Phoneutria nigriventer ist eine Jagdspinnenart, die eine Körperlänge (ohne Beine) von bis zu 5 cm erreichen kann. Sie kommt in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay vor und wird der Familie der Kammspinnen (Ctenidae) zugeordnet. Kammspinnen sind Jagdspinnen (engl. "wandering spiders"), d.h. sie nutzen kein Netz zum Beutefang, sondern jagen aktiv. Phoneutria nigriventer hat wie die meisten Jagdspinnen lange, kräftige Beine und kann sich sehr schnell bewegen. Das Besondere an dieser Art ist aber, dass sie eine der wenigen Spinnenarten ist, deren Gift für den Menschen lebensgefährlich werden kann. Fast alle Spinnen benützen übrigens Gift um ihre Beute zu lähmen. Phoneutria nigriventer ist außerdem für ihre "Reizbarkeit", eigentlich ihr Abwehrverhalten, bekannt. Bei Störung reisst sie nämlich die Vorderbeine hoch und zeigt bei angehobenem Vorderkörper drohend die rötlich behaarten Giftklauen (Cheliceren). Die Kombination von Größe, Schnelligkeit, Giftigkeit und Reizbarkeit kann den Umgang mit dieser Spinne sehr unangenehm werden lassen. Deshalb ist sie durchaus mit Vorsicht zu geniessen. Im Osten Brasiliens ist die Art recht häufig und wird auch regelmässig in Häusern gefunden. Jedoch kommt es nur selten zu Bissen und nur wenige Bissunfälle verlaufen wirklich schwer oder gar tödlich. Das liegt daran, dass die Spinnen bei einem Abwehrbiss meist nur wenig Gift abgeben oder sogar nur einen "Trockenbiss" vollziehen, bei dem gar kein Gift abgegeben wird.


Gift: 

Ein Biss von Phoneutria nigriventer ist sehr schmerzhaft und führt, je nach abgegebener Giftmenge, zu Übelkeit, Schwindel, Erbrechen sowie Schweissausbrüchen, Schwellungen und Reizung der Lymphbahnen; bei einem mittelschweren Verlauf ausserdem zu Bluthochdruck und Herzrasen; bei einem schweren Verlauf auch noch zu Muskelkrämpfen, Durchblutungsstörungen, u.U. zu einem Lungenödem und einem Schock-Zustand, der zum Tod führen kann. Eine Behandlung mit Antiserum (Gegengift) ist in einem solch schweren Fall unerlässlich. Bei Männern kann es im Verlauf der Vergiftung zu einer schmerzhaften Dauererektion (Priapismus) kommen.

Aufgrund dieser Symptome gilt Phoneutria nigriventer als für den Menschen sehr gefährlich, obwohl laut einer brasilianischen Studie aus dem Jahre 2000 weniger als 5% der 422 verzeichneten Bissunfälle in einer schweren Vergiftung mit Antiserum-Gabe endeten. Todesfälle sind auch in Brasilien die Ausnahme (2 laut Studie), sofern nach dem Biss ärztliche Behandlung erfolgt und der Gebissene nicht zu einer Risikogruppe gehört. Dies sind besonders Kleinkinder, ältere und bereits geschwächte Menschen. Ein Antiserum wird bereits seit Jahren vom Instituto Butantan in São Paulo hergestellt. Wegen des Priapismus werden auch Untersuchungen zur Verwendung von Phoneutria-Gift als Potenzmittel durchgeführt.

Phoneutria fera
Phoneutria fera

Phoneutria fera

Wissenschaftler Name: Phoneutria fera

Herkunft: Brasilien 

Beschreibung: Siehe oben Phoneutria nigriventer 

Adrian Buchser